Gegenseitiger Respekt statt Dominanz
Die Grundlage meines Verhältnisses zum Pferd ist der gegenseitige Respekt.Da ist der Respekt vor der Einzigartigkeit, inneren und äußeren Schönheit des Individuums Pferd, das Wissen um die Perfektion der Schöpfung, aber auch der Respekt vor mir, meinen Bedürfnissen und Wünschen.
Wenn man sein Streben danach ausrichtet, das Alphatier zu werden oder zu sein oder zu bleiben, so wird man stets darum kämpfen müssen. Man hat Angst um seine Position und man reagiert aggressiv.
So gibt es einen Sieger und einen Verlierer.
Eine Beziehung auf der Basis des gegenseitigen Respekts
bedeutet für mich:
Ich setzte mich nicht über Ängste und Widersätzlichkeiten hinweg.
Ich fasse mein Pferd mit Höflichkeit an, beobachte es sorgsam, ich widme dem Pferd meine Aufmerksamkeit.
Und:
Ich lasse mich nicht rempeln, ich will nicht mit Muskelkraft am Strick ziehen müssen, ich will Platz haben zum Stehen.
Ich will, dass mir das Pferd seine Aufmerksamkeit widmet, wenn ich mit ihm zusammen bin.
Ich bin ein König, und so ist auch mein Pferd ein König.
(frei nach Bibi Degn,
und in meinem Sinne)


